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ichó im Interview

ichó im Interview

Das Gründerteam von icho

Gemeinsam die Welt verbessern! Dieses Ziel verbindet uns mit unseren Startups. Besonders jetzt, in der Coronakrise wird wieder deutlich, wie wichtig unsere Themen Umwelt, Bildung und Gesundheit sind. Deshalb möchten wir unsere Startups und ihre tollen und „enkelfähigen“ Lösungen in den nächsten Wochen noch einmal genau vorstellen und über sie erzählen.

1.           Wie würdet ihr euer Unternehmen spontan im Fahrstuhl pitchen?

Stell dir vor, du zu verlierst immer mehr von dem was du bist, deine Erinnerungen, deine Sprache, dein Geschick…
ichó hilft dir dich zu erinnern. Erinnern an das was du kennst, das was du kannst und das was du liebst. ichó gibt dir einen Teil deiner Selbst wieder. Der interaktive Therapieball ichó bietet eine datengestützte und individuelle Förderung für Alt und Jung.

2.           Was ist eure Superpower?

Unerschrockene Kreativität!

Gar nicht mal nur um Produkte zu entwickeln, sondern Lösungen. Kreative Lösungen für sehr kleine Zielgruppen mit speziellem Bedarf, die durch das Raster bestehender Angebote fallen. Kreative Lösungen für Herausforderungen im Unternehmen. Und das unerschrockene daran ist das wir keine noch zu groß wirkende Herausforderung scheuen!

3.           Was motiviert euch?

Am Anfang waren es unsere eigenen Großeltern, die aufgrund ihrer Demenzerkrankung immer mehr verschwanden und wegdrifteten. Aber wenn man dann mit einem ersten Konzept eines musizierenden Balles wieder ein lächeln bei der Oma oder dem Opa hervorzaubern kann und dieses Leuchten in den Augen sieht, dann motiviert das unheimlich.

Heute sind es vor allem Kinder und Jugendliche, die unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen miteinander mit ichó spielen und wahnsinnig viel Spaß haben. Da will man gar nicht aufhören neue Anwendungen zu entwickeln.

4.           Wie würdet ihr Glühwein in Florida verkaufen?

Auf jeden Fall eisgekühlt. Nennen wir es iced wine!

5.           Was habt ihr euren Konkurrenten voraus?

Hat schon mal jemand versucht einen Hightech Computer in einen Ball unterzukriegen, der dann auch noch als Medizinprodukt leuchten, musizieren und vibrieren soll?

Das muss uns jetzt erstmal einer nachmachen.

6.           Wie verbessert ihr die Welt?

Mit ichó können wir Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen helfen, wieder einen Teil ihrer Selbst zurückzuerhalten. Durch ichó fällt es leichter in Kontakt zu treten, sich auszutauschen, zu kommunizieren. Durch Kommunikation werden wir Teil der Gesellschaft. Mit ichó können wir einen kleinen Teil dazu beitragen, dass Betroffene wieder Teil der Gesellschaft werden.

7.           Ein Pinguin mit einem Sombrero betritt euer Büro. Was tut ihr?

Ein Pinguin betritt unser Büro?! Keiner könnte ihn einfangen, wir sind doch alle im Home-Office!

8.           Welche Frage habe ich nicht gestellt, sollte ich aber?

Was war die spannendste Erfahrung, die ihr bisher sammeln konntet?

Es dauert alles länger als man denkt. Und Ja, das ist einer dieser Sprüche, aber es dauert alles länger als man denkt. Man entwickelt einen Plan, holt sich Expertise dazu, packt nochmal extra Puffer oben drauf und am Ende … Dauert es nochmal länger als man denkt.

Und dann wird doch noch alles gut oder sogar besser. Kommen Kirschen kommen Körbe sagen wir jetzt immer!

9.           Wie beeinflusst die Coronakrise euer Unternehmen?

Jeder erfährt natürlich jetzt den Wegfall diverser Veranstaltungen wie Messen, Konferenzen und damit natürlich auch wichtige Termine für den Vertrieb.

Wir nutzen die Zeit zur Konsolidierung und erkennen ganz viele Stärken in unserem Team und Unternehmen. Wir können daher die Zeit nutzen, um uns auf elementare Kernthemen zu konzentrieren und gestärkt aus dieser Zeit hervorgehen.

10.         Welchen Mehrwert bringt ihr der Welt, speziell in dieser Situation?

Der Großteil unserer Kunden sind derzeit stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen, die Menschen mit Demenz versorgen. Diese Menschen sind besonders schwer von der Isolationszeit betroffen, da Angehörige, Ehrenamtliche oder Betreuungskräfte die Pflegeeinrichtung nicht betreten dürfen. Betroffene sind häufig verunsichert, unruhig und bekommen Angst.

Soziale Betreuung ist kein Luxus, sondern existentiell. ichó bringt nicht nur Abwechslung in die Einrichtungen, sondern hilft den Bewohnern besser mit dieser Situation umzugehen, genauso unterstützt ichó die Pflegefachkräfte.

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